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Maschinenbau
Verfahrenstechnik
Wirtschaftsingenieur

Was ist Maschinenbau?

Maschinenbau ist ein vielfach besetzter Terminus. Er vereint etliche Disziplinen unter einem Oberbegriff. Dieser umfasst nicht nur die Branche Maschinenbau, sondern auch Automobilbau, Luft- und Raumfahrtechnik, Mechatronik, Verfahrenstechnik und vieles mehr.

Wichtig zu wissen ist, dass im Fach Maschinenbau nicht nur praktische Fähigkeiten gefragt sind, wie etwa ein Fahrrad wieder in Gang zu bringen oder die Waschmaschine zu reparieren. Vielmehr beinhaltet ein solches Studium vor allen Dingen Naturwissenschaften und Mathematik. Dennoch ist nicht alles nur graue Theorie, sondern es werden sowohl im Studium als auch im späteren Job analytische Fähigkeiten, Kreativität, Teamfähigkeit und wirtschaftliches Denken gefordert.

Ein Ingenieur ist beispielsweise für die Planung und Konstruktion eines Flugzeugs verantwortlich, er muss dabei aber noch viel weiter denken. Denn nicht nur technische Aspekte wie zum Beispiel Sicherheit spielen hier eine wichtige Rolle, sondern darüber hinaus sind sowohl ökonomische als auch ökologische Gesichtspunkte entscheidend. Für diese Probleme muss ein Maschinenbauingenieur brauchbare Lösungen anbieten. Bei einem solchen Projekt arbeitet er jedoch nicht allein, sondern stets in einem Team. Denn die heutigen technischen Produkte sind so komplex, dass dafür die Zusammenarbeit vieler verschiedener Spezialisten erforderlich ist.

Einsatzgebiete und Berufsaussichten

Maschinenbauingenieure sind durch ihr Studium vielseitig einsetzbar und daher ist auch ihr Tätigkeitsbereich sehr unterschiedlich. Der größte Teil arbeitet in der Konstruktion, Entwicklung und Forschung, im Vertrieb oder selbständig als Sachverständiger. Darüber hinaus ist auch eine Tätigkeit im Management oder als Unternehmensberater denkbar.

Die Berufsaussichten für Ingenieure sind sehr gut. Momentan sind sie trotz der schwierigen Situation auf dem Arbeitsmarkt in fast allen Wirtschaftszweigen gefragt.

Das Studium

Zu Beginn des Studiums werden hauptsächlich mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen vermittelt. Typische Fächer sind Physik, Mechanik und Höhere Mathematik.

Im fortgeschrittenen Studium dominieren die ingenieurwissenschaftlichen Fächer. Da das Kursangebot hier sehr groß ist, muss man sich für eine Fachrichtung entscheiden, z.B. für Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, oder Produktionstechnik. Jede Fachrichtung bietet dann ihre eigenen Vorlesungen an.

Neben den Vorlesungen beinhaltet das Studium noch Laborpraktika und Projektierungskurse, in denen das Erlernte praktisch angewandt wird. Außerdem ist ein Industriepraktikum oder Praxissemester vorgesehen.

Was ist Verfahrenstechnik?

Verfahrenstechnik ist die Ingenieurwissenschaft, die sich mit der Umwandlung von Stoffen beschäftigt. Dies können sowohl natürlich vorkommende Stoffe als auch künstlich erzeugte Produkte oder Abfallprodukte sein. Wie raffiniert man Rohöl?

Wie gewinnt man aus Meerwasser trinkbares Wasser? Wie wird Bier gebraut? Als Verfahrenstechniker löst man solche vielfältigen und komplizierten Aufgaben. Dabei unterscheidet sich der Verfahrenstechniker vom Chemiker vor allem dadurch, dass er ein Verfahren aus dem Labormaßstab in eine großtechnische Anlage umsetzt.

Einsatzgebiete und Berufsaussichten

Verfahrenstechniker können nicht nur in den traditionellen Einsatzfeldern (chemische und pharmazeutische Industrie) arbeiten, sondern auch in der Lebensmittelindustrie, im Apparate- und Anlagenbau und bei Energieversorgungsunternehmen. Auch im Automobilbau, in der Luft- und Raumfahrtindustrie, in der Medizintechnik sowie bei Behörden und Verbänden werden Verfahrenstechniker eingestellt.

Die Berufsaussichten sind gut. Der Bedarf liegt in Deutschland bei 600 bis 800 Universitätsabsolventen pro Jahr. Gleichzeitig ist die Zahl der Studienanfänger stark rückläufig. Dabei ist das Berufsbild sehr vielseitig – und es werden attraktive Einstiegsgehälter geboten.

Das Studium

Zu Beginn des Studiums werden hauptsächlich mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen vermittelt. Typische Fächer sind Höhere Mathematik, Physik, Chemie und Mechanik.

Im fortgeschrittenen Studium dominieren die ingenieurwissenschaftlichen Fächer. Da das Kursangebot hier sehr groß ist, muss man sich zunächst für eine Fachrichtung entscheiden, z.B. Chemische Verfahrenstechnik, Bioverfahrenstechnik, oder Anlagenbau, und besucht dann die für die Fachrichtung wichtigen Kurse.

Neben den Vorlesungen beinhaltet das Studium Laborpraktika und Projektierungskurse, in denen das Erlernte praktisch angewandt wird. Außerdem ist ein Industriepraktikum oder Praxissemester vorgesehen.

Was ist Wirtschaftsingenieurwesen?

Das Wirtschaftsingenieurwesen bildet die Schnittstelle zwischen den reinen Wirtschaftswissenschaften und den verschiedenen Disziplinen der Ingenieurwissenschaften, wie beispielsweise Maschinenbau, Verkehrswesen oder Verfahrenstechnik.

Durch ihre breite gefächerte Ausbildung sowohl in dem gewählten ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt als auch in den Wirtschaftswissenschaften sind Wirtschaftsingenieure besonders für Aufgaben an der Nahtstelle zwischen Technik und Management geeignet.

Bereits Anfang des vergangenen Jahrhunderts wurde der Bedarf an Akademikern erkannt, die sowohl über eine hohe technische Kompetenz verfügen als auch ein fundiertes wirtschaftliches Fachwissen aufweisen können. Seit der Einrichtung der ersten Studiengänge in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wird das Studienangebot für Wirtschaftsingenieure ständig ausgebaut und erweitert. Aufgrund der strukturellen Änderungen der Wirtschaft und der stärkeren Gewichtung ökonomischer Gesichtspunkte auch bei ehemals reinen Ingenieursaufgaben, wie z.B. der Forschung und Entwicklung, werden die interdisziplinären Aufgabenfelder für Wirtschaftsingenieure in Zukunft an Bedeutung noch hinzugewinnen.


Einsatzgebiete und Berufsaussichten

Wirtschaftsingenieure sind in nahezu allen Wirtschaftsbreichen anzutreffen. Neben den fertigenden Industriebranchen und der Prozessindustrie sind Unternehmensberatungen die Hauptabnehmer der Absolventen. Dank ihrer kombinierten technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung werden sie in einer Vielzahl von technisch-wirtschaftlichen Funktionsbereichen und betrieblichen Führungspositionen eingesetzt. Typische Arbeitsgebiete des Wirtschaftsingenieurs sind dabei Produktion, Logistik, Qualitätsmanagement, Einkauf, Finanzen/Controlling sowie Marketing und Vertrieb.

Das Studium

Der Abschluss als Wirtschaftsingenieur kann sowohl über einen simultanen Studiengang, in dem der gesamte Fächerkatalog gleichzeitig studiert wird, als auch über einen wirtschaftswissenschaftlichen Aufbaustudiengang nach dem Abschluss eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums erreicht werden.

In den simultanen Studiengängen werden die wirtschaftswissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fächer gleichzeitig gelehrt. Die Schwerpunktswahl des technischen Teils hat maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung des Studiums und auf das Verhältnis von wirtschafts- zu ingenieurwissenschaftlichen Inhalten. An den meisten Hochschulen muss deshalb bereits im Grundstudium der technische Schwerpunkt gewählt werden. Kerngebiete des Studiums sind einerseits Mathematik, Naturwissenschaften und Fächer aus dem gewählten technischen Schwerpunkt, andererseits Inhalte der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaften. Außerdem ist während des Studiums ein technisches Praktikum vorgesehen, das an einigen Hochschulen durch ein zusätzliches kaufmännisches Industriepraktikum ergänzt wird.

Das Aufbaustudium ist ein wirtschaftswissenschaftliches Kompaktstudium, das nach vier bis fünf Semestern Regelstudienzeit mit der Anfertigung einer Diplomarbeit abgeschlossen werden kann.

 
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