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1. Hochschulen
1.1. Universität
1.2. Fachhochschule
1.3. Berufsakademie
2. Abschlüsse
2.1. Diplom-Ingenieur
2.2. Bachelor
2.3. Master
2.4. Dr.-Ing

1.1 Universität

Ein Universitätsstudium vermittelt technische Grundlagenkenntnisse und theoretisches Hintergrundwissen. Wissenschaft und Forschung stehen bei der Ausbildung im Vordergrund. Die Studenten werden in aktuelle Forschungsprojekte miteinbezogen und lernen so wissenschaftlich zu arbeiten. Da sich die Studenten ihre Stundenpläne weitestgehend selbst zusammenstellen können, erfordert das Universitätsstudium ein hohes Maß an Eigeninitiative und Selbstorganisation.

Technische Universitäten, Technische Hochschulen und Gesamthochschulen sind den Universitäten gleich gestellt.

Mögliche Abschlüsse:

Diplom; Bachelor; Master; Dr.-Ing.

Weitere Informationen zu Universitäten:

1.2 Fachhochschule

Das Studium an Fachhochschulen - und das ist sein besonderes Kennzeichen - ist sehr praxisorientiert. Straff organisierte Studiengänge, Unterricht in kleinen Gruppen, studienbegleitende Prüfungen und ein an den Notwendigkeiten der beruflichen Praxis ausgerichtetes Fächerangebot ermöglichen kürzere Durchschnittsstudienzeiten, als sie an den Universitäten in der Regel erreicht werden. Die vorlesungsfreien Zeiten ("Semesterferien") sind meist kürzer. Das bedeutet keinen Verzicht auf Wissenschaftlichkeit - auch an Fachhochschulen wird nicht nur gelehrt, sondern ebenso geforscht. Aber diese Forschung orientiert sich ebenfalls vorrangig an praktischen Bedürfnissen, sie ist in hohem Maße anwendungsbezogen. (Quelle: www.daad.de).

Abschlüsse:

Bachelor; Master

Weitere Informationen zu Fachhochschulen

1.3 Berufsakademie

In einigen Bundesländern gibt es Berufsakademien (BA). Die dreijährige Ausbildung an einer Berufsakademie ist eine Mischung aus Berufsausbildung und Studium. Hier wird jeweils zur Hälfte praxisorientiert in einem Industriebetrieb und theoretisch an der Berufsakademie ausgebildet. Voraussetzung für die Zulassung ist neben der Hochschulreife ein Ausbildungsvertrag mit einer Firma. Die Absolventen haben eine enge Bindung an ihren Ausbildungsbetrieb, die Ausbildung ist bezahlt und der Einstieg in die Praxis ist zügig gewährleistet.  (Quelle: Think Ing. – Informationsplattform für Ingenieurberufe)

Abschuss:

Bachelor; Master

Weitere Informationen zu Berufsakademien

2. Abschlüsse

Neben dem Diplom werden bereits seit einigen Jahren Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten. Innerhalb der nächsten Jahre sollen die Diplomstudiengänge an allen deutschen Universitäten und Fachhochschulen durch Bachelor- und Masterstudiengänge ersetzt werden.

Der Dr.-Ing. ist eigentlich kein Abschluss, sondern ein akademischer Titel, den man im Anschluss an ein Diplom- oder Masterstudium durch das Anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit erwerben kann.

2.1   Diplom

Ein Diplom ist ein Studienabschluss, der zum Ausüben eines Berufes qualifiziert. Diplom-Studiengänge werden teilweise von Universitäten angeboten. Nur mit einem Universitätsdiplom (oder einem Master-Abschluss) kann man in Deutschland zum Dr.-Ing. promovieren.

Weitere Informationen zum Diplom

2.2   Bachelor

Der Bachelor ist der berufsqualifizierender akademische Abschluss eines meist praxisbezogenen Studiums. Die Studiendauer beträgt typischerweise 6 Semestern. Nach Abschluss des Studiums ist ein Berufseinstieg oder ein weiterführendes Studium (Master) im In- und Ausland möglich. In Deutschland darf der Bachelor nur von Fachhochschulen und Universitäten verliehen werden.

Zulassungsvoraussetzung:

Abitur oder Fachabitur (allerdings berechtigt das Fachabitur aus bestimmten Bundesländern in einzelnen anderen Bundesländern nur zur Zulassung an Fachhochschulen), eventuell Auswahlgespräch oder NC

Weitere Informationen zum Bachelor

2.3   Master

Der Master ist der Abschluss eines meist zweijähreigen Aufbaustudiengangs. Um ein Masterstudium aufnehmen zu können, muss man bereits einen Abschluss (i.d.R. Bachelor, nicht notwendigerweise im selben Fachbereich) erworben haben.

Während des Masterstudiums vertieft man seine Theoriekenntnisse und lernt, wissenschaftlich zu arbeiten. Der Master (oder ein Diplom) ist Voraussetzung für eine Promotion zum Dr.-Ing.

Zulassungsvoraussetzung:

      Bachelor oder Diplom mit guten Noten, eventuell Auswahlgespräch

Weitere Informationen zum Master

2.4   Dr.-Ing.

Für den Doktortitel, der Voraussetzung für eine wissenschaftliche Karriere ist, muss man eine Dissertation schreiben, in der der Doktorand eine eigene wissenschaftliche Leistung mit neuen Erkenntnissen in seinem Fachgebiet erbringt. Zusätzlich muss er eine mündliche Prüfung (Rigorosum) ablegen. Mit der Dissertation sind häufig auch Forschung und Lehrauftrag an einem Lehrstuhl verbunden, so dass bis zum Erreichen des Doktorgrades (Promotion) mehrere Jahre vergehen können. (Quelle: www.stern.de/CHE)

Zulassungsvoraussetzung:

      Master oder Diplom (TH) mit guten Noten, Auswahlgespräch

Weitere Informationen zum Doktor

 

1.Hochschulen

Unter dem Begriff Hochschule werden die verschiedenen Bildungseinrichtungen in Deutschland zusammengefasst. Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien bieten eine Ausbildung zum Ingenieur an, setzen dabei aber unterschiedliche Schwerpunkte. Auch die Zulassungsvoraussetzungen und die Abschlüsse sind unterschiedlich.
Abschlüsse und Hochschultypen
 
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